Pionierinnen der Willkommensgesellschaft. Strukturen und Motive des Engagements für Geflüchtete
Das Teilprojekt wird im Rahmen des BIM-Forschungs-Interventions-Clusters »Solidarität im Wandel?« durchgeführt, das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird.
Laufzeit: 04/2016–12/2016
Abteilung: Wissenschaftliche Grundfragen zu Integration und Migration
Effekte von ehrenamtlichem Engagement
Ehrenamtliche waren in den vergangenen Monaten bei der Bewältigung der hohen Zahl nach Deutschland kommender Geflüchtete und der damit einhergehenden Lösung logistischer und sozialer Probleme von entscheidender Bedeutung.
Bis auf die Erhebungen, die vor kurzem am BIM zur Motivation dieses Personenkreises sowie zu den strukturellen Bedingungen des Engagements durchgeführt wurden, liegen jedoch keine genaueren Kenntnisse über dieses Feld vor.
Dabei wäre es unter anderem wichtig zu verstehen, welche Effekte dieses Engagement für die allgemeine, soziale und politische Akzeptanz von Migration hat, sowie auch, unter welchen Bedingungen sich Engagement verstetigen kann.
Frauen stellen Mehrheit der Engagierten
Wie beide bisherigen Erhebungen (EFA 1 und 2) gezeigt haben, spielen dabei insbesondere Frauen eine wichtige Rolle: Sie stellen die große Mehrheit der Engagierten.
Bisher ist jedoch unklar, aus welchen Gründen das Engagement auf diese Weise geschlechtlich kodiert ist und welche Folgen sich daraus für die Solidarität mit Geflüchteten ergeben.
Ziel des Projekts ist es, Faktoren herauszuarbeiten, die ehrenamtliches Engagement besonders nachhaltig machen.
Projektbetreuung
• Dr. Serhat Karakayali
• Dr. Ulrike Hamann
• Leoni Keskinkilic
• Laura Lambert
• Leif Jannis Höfler
Förderpartner
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration